Das Forschungsvorhaben


Unverzichtbares Element des Forschungsvorhabens ist die Einbindung eines Probebetriebes fahrerlos fahrender Fahrzeuge im ländlichen Raum, um die Voraussetzungen und Parameter für die Akzeptanzuntersuchung und eine Übertragbarkeitsbewertung auch auf Grundlage praktischer Erfahrungen in realer Umgebung zu erforschen.
Dies bietet aus Sicht der Verbundpartner die Möglichkeit, die Eignung, die Akzeptanz, Umwelt- und gesellschaftlich-soziale Effekte, Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit fahrerlos betriebener Kleinbusse als Teil des öffentlichen Nahverkehrs in verschiedenen Einsatzszenarien wie Zubringersystem, kleinstädtische Ortsverkehre oder Feinerschließung im ländlichen Raum zu untersuchen.
Im Ergebnis lassen sich daraus Bedingungen und Chancen für einen nachhaltigen Einsatz automatisierter Flotten als Teil öffentlicher Verkehrsangebote im ländlichen Raum ableiten, die zu einer echten Verbesserung der Versorgung und Erreichbarkeit im Sinne einer Mobilitätsrevolution in ländlichen Räumen beitragen können.
Gleichzeitig soll untersucht werden, ob und wie die Digitalisierung eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, d.h. den Ausbau bzw. die Stabilisierung der ländlichen ÖPNV-Netze ermöglicht und ob eine Verbesserung des CO2-Fußabdrucks (u.a. durch die Bündelung von Fahrtwünschen) und eine Effizienzsteigerung im Mitteleinsatz zu erwarten ist.